Comeback Kid

Die Jungs von Comeback Kid stellen wohl einen der wichtigsten und sympathischsten Pfeiler der Hardcore-Szene unserer Generation dar. Aufgrund ihrer schnörkellosen Hits ohne jegliche Plattitüde können die Kanadier getrost als Everybody’s Darlings von Fans der härteren Gangart bezeichnet werden. Und Live schlägt das Ganze eh immer und immer wieder durch die Decke.

Terrorgruppe

Kein Zweifel, die Terrorgruppe, die Speerspitze des mitteleuropäischen Kulturterrorismus und eine der einflussreichsten deutschsprachigen Punk-Bands der Neunziger und Zweitausender ist wieder zurück, verstärkt mit den beiden Neuzugängen Kid Katze (drums) und Eros Razorblade (multi- instrum.) Mal wütend, mal überdreht und leichtfüßig, oft eingängig und immer angriffslustig: 2- Akkorde Protopunk, Wave, Powerpop, eingängige Punkrock-Hooks, Unterhaltung mit Charme trifft auf Frontalangriff, Tiefgang und Tiefschlag. Motto: "Erst schießen, dann fragen!". Live bietet die Band einen bunten Mix aus alten Songs und der "Tiergarten"-LP, eine Setlist von 1993 - 2017 im Spannungsfeld zwischen Punk, Trash, Politik, Pop, Subversion und pietätlosem Entertainment.

CJ Ramone

Als wir vor über 10 Jahren beim ersten Krach am Bach mit einer Handvoll Leuten beschwipst zu gecoverten Songs der Ramones „Hey Ho, Let’s Go“ grölten, hätten wir es uns wohl nie träumen lassen, jemals ein langjähriges Mitglied der legendären New Yorker Band auf unserer Bühne begrüßen zu dürfen. Christopher Joseph Ward aka CJ Ramone war Bassist einer Band, die völlig zurecht als Wegbereiter des Punkrocks gilt. Sein Auftritt wird eine Hommage an alte Ramones Klassiker, gespickt mit Liedern aus der eigenen Feder darstellen.

Swiss und die Andern

Punk trifft Rap, Eskalation und Pogo treffen ein brandaktuelles politisches Anliegen und das Ganze Ding schießt voll durch die Decke, weil es einen musikalischen und gesellschaftlichen Nerv trifft. Vor allem aber trifft es den Nerv unserer Jugend, mit ein Grund, warum sich um Swiss und die Andern alles noch rasanter dreht und die Drehzahl spürbar zunimmt. "In diesen Zeiten kann man einfach keine belanglose Musik machen!“, sagt Swiss, Frontmann von Swiss und die Andern. Swiss ist einer mit Ecken und Kanten, kein farbloser Zeitgenosse, ein echter „Typ“ von denen es nicht allzu viele gibt. Kein aalglatter, weichgespülter Schwiegersohntyp, eher von der Sorte „Kindchen, wen bringst denn da mit nach Hause, tut das denn Not?“. Und ja, es tut Not!

Rawside

Nach fast 4 Jahren Inaktivität kehrt mit Rawside die Speerspitze des deutschen Hardcore-Punks bei uns nun zum ersten Mal wieder auf eine Festivalbühne zurück. Seit 1993 bringen sie ihre zahlreichen Hits unters Volk und sehen es nun als wichtig an, in Zeiten von Pegida, AfD, IS und Trump klar Stellung zu beziehen und dies auch wieder Live den Menschen zugänglich zu machen.

Mr. Irish Bastard

Wenn Dir Theken lieber sind als Altäre und Deine Rekorde nicht mit Büchern sehr wohl aber mit Guinness zusammenhängen, dann bist Du hier genau richtig! Nach den Exzessen von fast 500 Konzerten in 8 Jahren in 16 Ländern, von Deutschland über die Ukraine bis nach China und Japan, werden MR. IRISH BASTARD nicht müde, noch eine Saalrunde nachzulegen. Hinter den teils süffigen und süffisanten Texten verbirgt sich so manche Wahrheit und spätestens nach dem ersten Song hat dein Tag genau die richtige Schaumkrone und der Folk-Pit schwingt das Tanzbein. Haltet euch fest, die Irishen Bastarde haben das Schiff übernommen!

All for Nothing

Angetrieben von ihrer Leidenschaft und ihrem unermüdlichen Einsatz stehen die immer tourenden All for Nothing aus Rotterdam für eine schnelle, brutale und melodische Mischung aus Hardcore, Punkrock und Metal. Intensive, energetische Songs, die jeden Hörer durch groovende Riffs New Yorker Schule, fetten Breakdowns und Refrains, die man sofort Mitgröhlen will, aus den Socken hauen. In den bisher 15 Jahren ihres Bestehens teilten sich die fünf sympathischen Niederländer um Frontfrau Cindy van der Heijden die Bühnen von kleinen Kellerclubs bis großen Mainstream-Festivals mit wohl jeder bekannten Band des Genres.

Bbou

Mehr als 2 Jahre war es still um ihn. Nach all den Jahren des Hypes um seine Person, und im Folgenden auch um ganze bayerische Mundart-Rap- Szene, brauchte er Zeit für sich um zu reflektieren und seinem Streben nach Freiheit nachzukommen. Wesenseigen, dass sich BBou als Mensch, und allen voran als Künstler nicht nur weiterentwickelt, mehr noch ein weiteres Mal selbst neu erfunden hat. Weit weg von Schweinereien, Rap und Punchlines, geht es auf seiner neuen LP „Idylle“ vielmehr um einen selbst, das Leben in der Idylle und was die Natur sonst noch alles für uns bereithält. Auf leisen Sohlen hat er sich, höflich aber bestimmt, vom klassischen Underground-Rap distanziert und genießt den Freiraum nun über das zu schreiben, was ihn wirklich antreibt und erheitert. Bloß keine schlechten Vibes, keine Hektik, kein Stress.

Waving the Guns

Motiviert, frisch frisiert und austrainiert schickt die Crew aus Rostock sich an, die aufgehende Saat der Dummheit zu zertrampeln, Untertanengeister auszutreiben und dem Volke das Exerzieren zu exorzieren. Anti-Haltung und Kritik an großen Teilen des gesellschaftlichen Konsens treffen bei Waving the Guns auf Humor, Punchlines, Blödsinn, Sarkasmus, Beleidigungen und Selbstironie, musikalisch unterlegt mit Sample-lastigen Beats. Das inhaltliche Spektrum erstreckt sich von spitzen Bemerkungen über steile Thesen bis hin zu stumpfen Parolen. Mit dieser Mischung vermochten sie es über die letzten Jahre, eine stetig wachsende Hörerschaft auf sich aufmerksam zu machen.

Sam alone and the Gravediggers

Vielen ist Poli Correia aka Sam Alone als Frontmann der portugiesischen Hardcore Band Devil In Me ein Begriff. Mit der nach seinem Alter Ego benannten Zweitband geht er andere, melodischere Wege. Irgendwo zwischen Chuck Ragan, The Gaslight Anthem und Bruce Springsteen bringt er zusammen mit den Gravediggers astreine Folk-Punk Hymnen unters Volk. Mal poetisch, mal rockig. Mal Working-Class- Songs, mal Lagerfeuerhits. Aber alles mit viel Herzblut und 100% authentisch.

AYS

Brachial, brutal, mitreißend! Auf ihren zahlreichen Tourneen in Europa, Asien und Australien teilten AYS mit nahezu allen namhaften Bands der Szene die Bühne und spielen sich weiter mit ihren energiegeladenen Shows bis an die Spitze des internationalen Hardcores. Mit hartem und dreckigem Hardcore -der genauso gut von einer Band aus New York stammen könnte- und gefestigten Wurzeln im Punkrock entwickelten sich die Jungs aus Wegberg in den vergangenen 10 Jahren bereits zu einer der beliebtesten Hardcore Bands Deutschlands.

Faintest Idea

Faintest Idea werden durch ihren unglaublich eingängigen und tanzbaren Ska-Punk- Mix am Festivalfreitag wohl die erste Staubwolke vor unserer Bühne erzeugen. Ihre energiegeladene Live- Performance überzeugt auf jeder Show und so hat sich die Band über die Jahre hinweg eine immer größere Fan Gemeinde in UK und dem europäischen Festland erspielt. Ihre Musik ist eine hoch explosive Mischung mit Einflüssen aus Bands wie The Filaments, Rancid, Inner Terrestrials, The Specials, etc.

Berlin Blackouts

Punk Rock kann so super einfach zünden und funktionieren wenn man, wie hier im Falle von den Berlin Blackouts, die richtigen Zutaten zur Hand nimmt!! Eine Priese ’77 England – Punk, einen Schuss melodischen Skate – Punk, ein Teil Streetattitüde, einen Löffel Rotzigkeit, eine Messerspitze hymnenhafte Singalongs, ein Stück zeitgemäße Produktion und zum Schluss noch eine ordentliche Portion Ramones! Hier hat sich nach anfänglichen Line-Up- Wechseln eine Gang zusammengefunden, deren Mitglieder schon vorher viel unterwegs waren. Das Angepisst sein vom Zustand der Gesellschaft, die Liebe zum Punk Rock und der Drang überall zu spielen, wo sich’ne Steckdose finden lässt, machen Berlin Blackouts zu ‘nem aufregenden und energiegeladenen Outfit.

Christmas

2010 gründete sich im Hinterland der saarländischen Provinz St. Wendel eine Band, welche es sich zum Ziel setzte sämtliche Klischees zu zerstören und jedem ordentlich in die Suppe zu spucken! Anfangs beherrschte kaum einer sein Instrument. Nach diversen Umbesetzungen änderte sich daran auch nichts, nur die Standfestigkeit an der Theke stieg! Das Quartett tourt durch ganz Europa und teilte sich seither Bühnen mit einigen illustren Bands unserer Szene. Der Unterhaltungsfaktor steigt stets, egal ob sich Sänger Max Mötherfucker mit Glasflaschen bewerfen lässt und diese wegköppt, Gitarrist Tommy Crack mit größter Mühe nur noch lallt oder Äxel Äxport, welcher der uneheliche Sohn von GG Allin ist. Einzig und alleine Mrs. Mötherfucker macht am Bass gelegentlich eine gute Figur!

Die zwangsversteigerten Doppelhaushaelften

Die Zwangsversteigerten Doppelhaushälften sind eine weitgehend musikalische Formation aus der Metropolregion Schwabach. Es handelt sich bei genauerem Hinsehen um fünf monolithische Stereotypen, die sich neurotisch Neuzeit- negierend gegen die postfaktische These stemmen, dass der Rock`n Roll tot sei. Er ist es nicht, er schnauft noch. Aber das tut der Holzmichel auch. Egal. Im Einsatz vor Publikum kredenzen die eingangs erwähnten „Doppelhaushälften“ eine selbst für Fachleute fast schon unverschämte Hitdichte mit abgrundtiefen Melodramen, gepaart mit schlageresken Melodiebögen, garniert mit authentischen Lyrics direkt an der Kante zum Nervenzusammenbruch, im unguten Zeitraum zwischen Sonnenaufgang und Öffnung der Schankbetriebe. Und dieses Paket wird erneut geschnürt, wenn wir sie heuer, nach 6 langen Jahren, wieder bei uns an den Ausläufern des Zwangsversteigerwaldes begrüßen dürfen. In the middle of nowhere. Aber genau das macht den Unterschied. Come in and find out. Manche fanden nie mehr nach Hause und ihre Geister spuken bis heute in den düsteren Wäldern zwischen Schmerb und Fatschenbrunn.

Lost Ideals

Lost Ideals gehörten seit Beginn unseres Festes im Jahre 2006 bis zu ihrer Auflösung im Frühjahr 2014 zum festen Inventar des Krach am Bach. Nach ihrem Auftritt anlässlich unseres 10ten Jubiläums und daraus resultierenden weiteren Auftritten, werden die Jungs in diesem Jahr nun ein weiteres Mal ihre Segel auf unserer Bühne hissen.

Fucking Cords

Ein bisschen Nostalgie an frühere Zeiten muss bei uns wohl immer mitschwingen. Sage und schreibe 9 Jahre ist es her, dass wir die Jungs aus den Heiligen Ländern, am 19. Juli 2008, zuletzt auf unserer Bühne begrüßen durften. An diesem denkwürdigen Tag wurde unser kleines LKW-Anhänger Podium - mit dem höchst provisorischen Bühnendach- vom wohl krassesten Gewitter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen heimgesucht…was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat! Und wir sind sicher nicht die einzigen, die sich noch mit einem leichten Grinsen im Gesicht an diesen Tag zurück erinnern. Wir freuen uns tierisch Fuckin Chords nun, nach all den Jahren, wieder unsere Gäste nennen zu können. Fanden doch etliche weitere feuchtfröhliche Geschichten ihren Ursprung bei einem ihrer früheren Auftritte…

+++Tentstage+++

 

Crispy Jones

Crispy Jones stellt Jahr für Jahr einen eurer meistgewünschten Acts für unsere Tentstage dar. Und das völlig zurecht! Der Mann an der Ukulele gibt alles, nimmt wenig und hinterlässt ein Gänsehaut- Gefühl und die Sehnsucht nach: "Nochmal dasselbe bitte". Gespielt werden von der punkigen Rock´n´Roll & Country-Maschine neben eigenen Songs mit hohem Mitgrölfaktor auch Stücke von den Ramones, Johnny Cash oder Buddy Holly - natürlich im unverwechselbaren Crispy-Jones- Sound. Für seinen Auftritt in diesem Jahr hat sich der Mann an der Ukulele etwas ganz Besonderes einfallenlassen. Pünktlich zum Krach am Bach Festival in diesem Jahr wird zu seinem Auftritt am 7. Juli die auf 100 Stück nummerierte und somit streng limitierte "Crispy Jones - Krach am Bach EP" erscheinen. Ein absolutes Sammlerstück für euch als Festival-Schmankerl! Einen Hit der Platte könnt ihr bereits vorab im Video belauschen! Wir freuen uns schon riesig darauf!

Kotov Syndrome

Hardcore-Band + Tentstage = Kompletter Abriss kann wohl als der Satz des Pythagoras des Krach am Bach Festivals angesehen werden. Gleiches gilt, wenn zur späteren Stunde am Festivalfreitag die Jungs von Kotov Syndrome unsere Zeltbühne entern werden. Eine Hardcore Dampfmaschine, welche den Soundtrack zu Abenden liefert, die Oberkörperfrei und verschwitzt moshend vor oder auf der Bühne enden. Fliegende Leiber über den Bartresen, wackelnde Zeltstangen und ein Sportplatz, welcher nach dem Gastspiel neu angesät werden muss, sind vorprogrammiert! Wir freuen uns mega unsere Freunde wieder am Start zu haben, welche live die perfekte Symbiose aus Alte-Schule- Hardcore und rotziger Attitüde, gepaart mit engagierten Texten, liefern.