Stick to your Guns

Durch wuchtige Live-Shows, großartige Alben und ihre symphatische Art spielten sich Stick To Your Guns vom Geheimtipp in die erste Riege der aktuellen Hardcore-Szene. Seit nunmehr 15 Jahren vereinen sie die Fans verschiedenster Genres von Metal bis Punk. Wohl nur wenige andere Bands verstehen es mit einer solchen Raffinesse harte Bollo-Breakdowns und Gangshouts so harmonisch mit melodischen Singalong-Passagen zu verbinden wie die fünf Kalifornier. Ungehobelter, schneller Punkrock trifft hier auf Hardcore, der durch tolle Breaks und - vor allem - durch sehr gute und passende ruhige Zwischenteile aufgelockert wird, ohne dabei kitschig zu klingen. In ihren Texten sind Stick To Your Guns unermüdliche Weltverbesserer und Kämpfer für die Gerechtigkeit, die sich für Tierrechte, gegen Polizeigewalt und für den bewussten Umgang mit der Natur und den Mitmenschen einsetzen. Wir freuen uns riesig eine der momentan angesagtesten Hardcore-Bands nach ihrem fulminanten Auftritt 2014 ein weiteres Mal auf unserer Bühne begrüßen zu dürfen.

ZSK

„Punkrock mit Herz und Hirn“, stand 1997 auf den allerersten Tourpostern von ZSK. Der Spruch passt auch 20 Jahre nach der Bandgründung noch genau. Von besetzten Häusern und kleinen Jugendzentren ging es bald auf die großen Bühnen. Wer schon mal auf einem ZSK-Konzert war, weiß warum sie zu den größten deutschen Punkrock- Bands zählen. Sehr direkt, viel zu laut und trotzdem immer mit einem Augenzwinkern wissen sie, wie man auf der Bühne gemeinsam durchdreht. Dass Punkrock und Politik sich nicht trennen lassen, zeigt sich nicht nur in ihren durchdachten Texten. Die 2006 von der Band gegründete Kampagne „Kein Bock Auf Nazis“ (www.keinbockaufnazis.de) ist bundesweit bekannt.

Mad Sin

Hell yeah! Viele Worte braucht man um eine Band nicht verlieren, welche seit nun mehr 30 Jahren auf den großen und kleinen Bühnen dieser Welt zuhause ist. Gestartet 1987 auf den Straßen Berlins zählen die Mannen um den charismatischen Sänger Köfte heute zu den wichtigsten Akteuren der weltweiten Psychobilly-Szene. Ihre eigenständige Mischung aus rotzig-rockigen Streetpunk-Melodien gepaart mit klapperndem Bass und wildem Gesang befeuert jedes Live-Publikum und stellt sicher, dass nicht nur Fans des Genres ihr Tanzbein schwingen werden!

Cancer Bats

Man nehme eine gehörige Menge Hardcore, eine kleine Portion Metal, eine Prise Southern Rock, mixe es mit einer Dosis Sludge und presst die Mischung auf eine Platte. Der brachiale Sound, welchen man beim Abspielen der LP erhält, wird unweigerlich mit den großartigen Cancer Bats aus Toronto in Verbindung gebracht werden können. Seit Jahren werden die Hardcore-Wurzeln des legendären kanadischen Quartetts mit zahlreichen Facetten um Stoner und Southern Rock erweitert. Wir freuen uns ungemein die sympathischen Jungs zu einem ihrer äußerst rar gesäten Auftritte in unseren Gefilden auf der Krach am Bach Bühne begrüßen zu dürfen! Ihre bedrohlich-aggressiven und groovigen Nummern vereinen in unvergleichlicher Art und Weise Fans verschiedenster Genres vom Metalhead bis Iropunk und werden vor allem Live für ein wahres Feuerwerk garantieren!

Egotronic

Egotronic sind deine gute Entschuldigung morgen blau zu machen. Es ist doch so, niemand sitzt irgendwann da und denkt bei sich: Hätte ich doch mehr gearbeitet, mich mehr geschunden, meinen Teil zum Kapitalismus beigetragen. Sollte es doch eine leise Stimme irgendwo in Dir geben, die so was sagt…Hör nicht auf sie! Denn wer flüstert, lügt. Egotronic schreien. Sehr laut. Alles ist anders, alles ist gleich. Mit kompletter Band. Die ganze Nummer: Bass, Schlagzeug, Synthie, Gitarre, Bier. So lange dreschen, bis es passt. Und hey, man kann zu einem Konzert gehen oder zu Egotronic. Wer nicht schwitzt, hat nichts verstanden. Stillstehen ist niemals eine Option. Tanzen ist Denken, ist Denken ist Tanzen. Egotronic wohnen jetzt für immer in deinem partysüchtigen Kopf. Und machen Radau. Egotronic, c’est moi. Et toi.

Neonschwarz

Cool sein allein genügt nicht mehr. Hip-Hop kann mehr. Neonschwarz bringen live in einer Sekunde so viel Energie auf den Punkt wie ein ganzes Genre zusammen. Ihr Talent ergibt addiert eine Summe die so groß ist, wie ihre Gage sein sollte. Wenn man Neonschwarz auf eine Waage stellt, dann platzt Hamburg. Und was ist mit den Beats? Die sind so fett wie Ronald Schill breit ist. Der DJ schneidet dazu präzise und scharf wie ein Samurai. Und die Texte? Die sind so schlau wie 1 girl und 2 boys nur sein können. Nicht die Flucht vor der Realität in den Sarkasmus, sondern der Angriff auf sie mit Hoffnungen und Träumen. Neonschwarz ist keine Farbe. Neonschwarz ist ein Abenteuer und du solltest es nicht verpassen.

Rantanplan

21 Jahre Rantanplan. Dereinst gestartet als mächtig schiebendes Druckventil für die innere Wut junger Zwanziger. Drei Hamburger Freunde, damals Neues wagend: Ebenso dreschlustigen wie melodievernarrten Ska-Punk mit deutschen Texten auszustatten. Die Wut steht ihnen gut, Marcus Wiebusch, Reimer Bustorff und Torben Meissner verankern sich in der hiesigen Punk-Szene schnell als verdammt guter deutscher Konter auf die Mighty Mighty Bosstones. Und dort reift letzterer, nachdem die beiden Kumpels Richtung Kettcar abbiegen, mit Rantanplan zu einem Fixpunkt des Underground, auf den man sich stets verlassen kann und der bei allen Richtungs- und Personalwechseln, die mit den Jahren kamen, das Urvertrauen reiner Motive in sich trägt: Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, überzeugte Kantigkeit. Und auch mal aufrichtiger Hass, wo es Not tut. Denn die Jahre mögen weiter ziehen, die Wut bleibt. Und mit ihr das innere Energiefeld, das Rantanplan auch nach zwei Jahrzehnten durch jeden Song und jede kunstvoll gesetzte, gern von (oft französischen) Existenzialisten inspirierte Textzeile treibt.

What we Feel

Engagiert, kritisch und reflektiert. Die seit Ende 2005 agierenden What We Feel aus Moskau zählen zu den bedeutendsten Bands der politischen Hardcore Szene Osteuropas und liefern den Soundtrack zu deren antifaschistischen Widerstand. Sie kombinieren räudigen und metallisch geprägten Hardcore-Sound mit rauhen russischen Texten. Eine Mischung, welche wohl jeden Besucher zwischen Iropunk und Metalhead dazu verleiten wird mit erhobener Faust und wild moshend durch den Pit zu flitzen.

Not on Tour

Mit Not On Tour spielt eine eurer neuen Lieblingsbands beim diesjährigen Krach am Bach…is so! Energetisch rasender Hochgeschwindigkeits-Punkrock trifft auf singbare Melodien mit hitlastigen Refrains, vorgetragen von einer stimmgewaltigen Sängerin. Besonders Live eine absolute Wucht. Man muss sie also einfach mögen, die Senkrechtstarter aus Israel.

Acidez

Acidez sind eine mexikanische Streetpunk-Band und es gibt wohl keinen Iro-Träger, der ihrer Musik nicht frönt. Schnurgerader Chaospunk à la Casualties kompiniert mit metallischen Thrash-Anleihen. Ausdrucksvolle Songs, welche sich gegenseitig an Schnelligkeit und fetten Gitarrenriffs zu überbieten versuchen, vorgetragen von Herren mit meterhohen Iros und unglaublichen Nietensammlungen. Quasi beste Voraussetzungen um Oberkörperfrei und verschwitzt moshend vor der Bühne umher zu flitzen.

Decibelles

Noise? Punk? Indie? Pop?!? Es fällt nicht leicht die großartigen Decibelles aus Lyon in eine Schublade zu stecken. Zwischen den Genre-Grenzen liegend schaffen sie den außergewöhnlichen Balanceakt in ihren Liedern die Intensität aller genannten Richtungen besonders treffend zur Wirkung zu bringen. Gerade aufgrund ihrer intensiven Live-Auftritte werden sie wohl den Status „Geheimtipp“ nicht mehr lange tragen.

Amen 81

Straight, wütend, politisch. Die Nürnberger Amen 81 sind seit über 20 Jahren eine sichere Bank in Sachen eingängigem und energischem Hardcore-Punk. Unverwechselbar mixen sie dem Hörer einen wütenden Cocktail aus derbem Hardcore und Crust mit kritischen politischen Texten. Stets direkt und mit dem Fuß auf dem Gas werden ihre intelligenten Songs so im Wechselgesang der klassischen Bandbesetzung vorgetragen. Wir freuen uns ganz besonders die fränkischen Urgesteine zu einem ihrer seltenen Festivalauftritte auf unserer Bühne begrüßen zu dürfen.

FCKR

Drecksch, Dreckscher, FCKR! Pöbeln auf hohem Niveau, mit straightem, fiesen Sound und Synthie-Support, der an alte NDW- Klassiker erinnert. Wave trifft auf Deutschpunk, The Cure meets Schleim-Keim. Geht nicht? Geht doch. Punk kann alles.

Mann kackt sich in die Hose

Wie man es von einer Band Namens Mann kackt sich in die Hose erwartet, rotzen uns die 4 Dortmunder astrein trashiges Garagenpunk-Geballer vor die Füße. Minimalistisch, aber stets höchst unterhaltsam. Wir freuen uns tierisch darauf!

Akne Kid Joe

Deutschpunk’s Not Dead! Akne Kid Joe setzen einen humorvoll und schrammelig zurück in die frühen 80er Jahre. NDW meets Deutschpunk meets Garage. Sie sind der picklige kleine Scheißer aus der ersten Reihe und sind allergisch auf voll viel, vor allem auf 'Summer of 69' von Bryan Adams. And after all, we´re your wonderwall...

+++Tentstage+++

 

PIY

Die Erinnerungen an einige denkwürdige Partys in unserem Bar-Zelt im Laufe der letzten Jahre treiben die Vorfreude auf unsere diesjährige Ausgabe wohl bei jedem damals Anwesenden immer weiter in die Höhe. Nach dem unvergesslichen Auftritt von Karaoke Bash im letzten Jahr werden heuer ihre deutschen Kollegen von PIY unsere Tentstage mit ihrer einzigartigen Punkrock-Karaoke-Show entern. Gewohntes Prinzip: Sie spielen - Du singst! Ob allein oder in der Gruppe - Punkrock verbindet und in dieser wilden Live-Karaoke-Mixtur entsteht immer eine zündende Stimmung. Die Songs kann jeder mitsingen, die Show wird gigantisch. Leute! Ölt eure Stimmbänder! Übt unter der Dusche! Trällert bis zum Festival im Auto so laut ihr könnt! Das wird die Party des Jahres! Markiert in den Kommentaren eure Freunde mit denen ihr am liebsten im Duett abrocken möchtet!

Spezial K

Spezial-K war viele Jahre mit dem Punkrap-Duo Kurzer Prozess aus Nürnberg in den Freiräumen Europas unterwegs. Inzwischen hat es ihn nach Berlin verschlagen und er hat endlich seine erste Solo-Ep am Start - „One Way Ticket“. Raps über die Unzufriedenheit mit dem Bestehenden treffen auf meist düstere Beats aus dem Basskeller. Offensive Ansagen gegen die Ellenbogengesellschaft wechseln sich ab mit ehrlichen Einblicken in die Quarter Life Crisis. Immer auf der Suche und immer für eine gute Zeit zu haben. Laut, freaky und persönlich.

Schreng Schreng + La La

Schreng Schreng & La La sind auf der einen Seite dieser pflichtbewusste, junge Mann namens Lasse Paulus, der kann einfach alles: Er ist pünktlich, gutaussehend, sortiert, verheiratet. Und der, den er als „Sänger“ dabei hat, Jörkk Mechenbier von den fantastischen Love A. Nun, der ist alls das nicht. Nein, mehr noch: Der ist das Gegenteil von alledem. Dennoch schaffen es die beiden, trotz, oder gerade wegen dieser Widersprüchlichkeit, ein fantastisches Team abzugeben. Zumindest live. Die Platten von Schreng Schreng & La La, das sind Momentaufnahmen dessen, wie das klingt. Klingen kann. Klingen könnte. Überzeugt euch einfach Live am Samstag, 14. Juli vor unserer Tentstage!