Wulfpack

Langsam aber stetig stetig scheint sich der südliche Teil Deutschlands zur germanischen Bay Area zu mausern. Auch wenn der Ruhrpott immer noch die Lufthoheit über den Teutonenthrash für sich beanspruchen kann, sollte jeder, der auf extrem guten Metal steht, die fränkische Provinz im Auge behalten. Dort haben sich die Youngster von Wulfpäck 2013 zum Rudel zusammengerottet, ein Demo und eine EP aufgenommen, und bringen seitdem mit aggressiven Hochgeschwindigkeitsriffs, donnerndem Doublebassgewitter und einer fetten portion Groove die, bis jetzt noch, regionalen Bühnenbretter zum Beben. Und nicht nur musikalisch scheint es so, als hätte das Quartett in den frühen 1990ern mit Bands Suicidal Tendencies, Nuclear Assault oder späteren bands wie Municipal Waste und Lost Society abgehangen, auch optisch könnten sie geradewegs einer Zeitkapsel entstiegen sein.